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 Raritäten

Hier bieten wir Ihnen absolute Raritäten und Einzelstücke an.
 

Die amtliche Jubiläums-Weltraumpost “Gagarin”

Am 12. April 1961 ist der erste Mensch, Juri Gagarin, in den Weltraum gestartet. Es ist der Beginn des Zeitalters der bemannten Raumfahrt.

Zum 40. Jahrestag dieser Sternstunde der Menschheit hat das russische Parlament beschlossen, eine Jubiläumsrakete am 12. April 2001 in den Weltraum zu schicken und noch am gleichen Tag - wie bei Gagarin - bergen zu lassen. An Bord der Weltraumrakete, die viermal höher als Gagarin flog (und dreimal höher als die gegenwärtige internationale Raumstation ISS), amtliche Weltraumpost! Es ist zugleich die erste amtliche Bordpost im neuen Jahrtausend.

Die Bordpostbriefe sind philatelistisch optimal vorbereitet und bis zur Auslieferung an den Adressaten korrekt betreut worden: Gagarin-Sondermarkenpaar, Poststempel der Start- und Landezone (jeweils 12.04.2001), Gagarin-Sonderstempel vom Startgebiet (12.04.2001), zwei offizielle Raketen- und Bordpoststempel in rot und blau sowie rückseitiger Ankunftsstempel vom Adressat-Postamt (13.04.2001).

Das russische Parlament hat mir die ehrenvolle Aufgabe übertragen, 500 Bordpostbelege der interessierten Sammlerschaft zu vermitteln. Dazu gibt es weitere Kuverts für staatliche Repräsentanten, leitende Raumfahrtmitarbeiter und Museen. Die Auflage entspricht also etwa den Bordpostbriefen von Apollo 15. Diese wurden damals zu knapp 2.500,- € Anfangspreisen “locker” verkauft und sind heute unter 10.000 €  kaum noch zu haben.

Die jetzige Jubiläumsbordpost “Gagarin” biete ich bei vergleichbarer Auflage zur Apollo-Bordpost zu einem Bruchteil an. Der Preis beträgt 195 €.  Der 12. April bedeutet aber den Beginn der bemannten Raumfahrt. Die präzise postalische Dokumentation vom Start bis zur Landung sowie die echt gelaufene Post (bis hin zum Ankunftsstempel) werden nur selten bei sonstiger Weltraumpost erreicht! Bei der amtlichen Jubiläumspost Gagarin werden also sämtliche Kriterien einer philatelistischen Leistung von allerhöchstem Rang erfüllt!

Jeder Bordpostbrief (Originalgröße 21,9 x 11 cm, hier etwas verkleinert abgebildet) hat seine individuelle Nummer (von 1 bis 500). Jeder Bordpostbrief wird mit dem russischen Parlamentsbeschluss vom 4.4.2001, dem Start- und Bergungsprotokoll der Bordpost vom 12.4.2001 sowie deren Übersetzungen geliefert.

 

Die Startbriefe der ersten ISS-Expedition mit den Originalunterschriften der Raumfahrer

Genau so sehen unsere Startbriefe aus: ISS-Sondermarke, Start-Raketenstempel Baikonur 31.10.2000 und eine Top-Illustration (Farbfotodruck von Sergej Krikalow, William Shepherd und Juri Gidsenko vor dem Start).

Krikalow und Gidsenko haben so signiert, wie man deren Unterschriften bereits gut kennt: das Kyrillische KS (Krikalow, Sergej) vom Flugingenieur und das Kyrillische Juri G (Gidzenko) vom Sojus-Kommandanten. Erstmals auf unseren Wunsch hat William Shepherd, der Kommandant von ISS-1, mit seinem aktuellen  Spitznamen “SHEP” signiert.

Der signierte Startbrief der ersten ISS-Expedition wird schon bald zu den Seltenheiten der Astrophilatelie gehören, vielleicht sogar zu den großen. Warum? Ursprünglich war geplant, dass das Dreierteam 2.000 Kuverts signiert. Aber nach genau 734 hat Shepherd gestreikt, trotz Bitten seiner beiden Kollegen. Und das ist der Punkt.

Der Preis für den vorliegenden Luxus-Startbrief mit den Originaluntershriften der drei Raumfahrer Krikalow, Shepherd und Gidsenko ist 60,-- €.

 


Original-Teil der “Big Joe 1“-Mercury-Rakete
Ballistischer Testflug mit einer „Atlas 10-D“- Rakete, um den Hitzeschild für das Projekt Mercury zu qualifizieren, dem ersten bemannten Raumfahrtprogramm der USA. “Big Joe 1” war der erste Hauptversuchsflug des Projekts Mercury,gestartet am 9. September 1959 von Cape Canaveral.
Dieses Originalstück ist ein Teil des Systems dieses Fluges. Es ist die Nummer 1 in vieler Beziehung!
 

• Original-Teilchen von der Raumstation Skylab.
Skylab war die erste bemannte Raumstation der USA. Sie umkreiste von 1973 bis 1979 unseren Planeten. Während 1973/74 wurde Skylab von drei amerikanischen Astronautenteams angeflogen. Sie blieben jeweils zwischen einem und drei Monate für wissenschaftliche Arbeit im Weltraum.
1978 wurde Skylab planmäßig zurückgeführt, um in der Atmosphäre zu verglühen. Kleine Teile von Skylab haben dabei überlebt und sind auf der Erde eingeschlagen und zwar im Pazifik und unbewohnten Gebieten Australiens.
Dieses Teilchen von Skylab wurde geborgen und in diesem Plexiglasgehäuse gesichert versiegelt.

•Original-Handschuhe vom russischen Raumanzug “Sokol KV2”
Dieser Raumanzug wurde für das bemannte russische „Sojus/Mir“- Programm entwickelt und verwendet.
Das vorliegende Paar sind die Original-Handschuhe, welche für die Japanerin Ryoko Kikuchi gefertigt wurden. Sie war Reserve-Raumfahrerin für die Mission „Sojus TM-11/Mir“ im Jahre 1990.
Die Handschuhe tragen die Herstellungs-Nummer sowie die persönliche Initialen- Kennung, hier PK in kyrillischer Schrift (für RK).

• Kunstdruck „Blick aus dem All“
Im deutschen Kontrollzentrum Oberpfaffenhofen bei München dokumentiert der zeitgenössische, deutsche Künstler Charles Wilp vom 26. April bis 6. Mai 1993 täglich die deutsche Weltraummision D 2. So entstehen die Kunstblätter „Blick aus dem All“.
Das vorliegende Kunstdruck-Exemplar ist zusätzlich mit einem Originalteil der goldfarbenen Spacelab-Schutzfolie (mit D 2 im Weltraum geflogen!) versehen und ist von Charles Wilp signiert.
Charles Wilp ist seit Jahrzehnten ein sehr vielseitiger Künstler. 1983 hat er die Kunst in und für die Raumfahrt entdeckt. Begeistert dafür hat sich Charles Wilp dank Fotos, die ihm der erste ESA-Astronaut Ulf Merbold zur Verfügung gestellt hat. Kein Wunder, denn Charles Wilp ist Verwandter von einem der bekanntesten Raketen- und Raumfahrtpioniere: Wernher von Braun!


Carsten Fuchs & Team

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